Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Gemeinde Ostseeheilbad Zingst mit Unterstützung durch die Europäische Union sowie durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Gefördert von der Europäischen Union / Förderkennzeichen: 03K11306

Link zum Projektträger Jülich: https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Projektbeschreibung
Mit ihrer Klimaschutzinitiative fördern das Bundesumweltministerium  und das Land Mecklenburg – Vorpommern zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemission leisten. Vorteile der neuen LED – Technik sind insbesondere neben einer Stromverbrauchs- und einer CO2 – Emissionsreduzierung auch eine längere Lebensdauer sowie eine geringere Lichtverschmutzung.
Die Gemeinde Ostseeheilbad Zingst beabsichtigt 2019 in 12 Straßen sowohl neue Lampenstandorte (1. Bauabschnitt: 5 Straßen mit 55 neuen Lampenmaststandorten) als auch alte Standorte (2. Bauabschnitt: 7 Straßen mit 313 neuen Lampenköpfen)    mit LED – Technik zu versehen.
Bereits durch diese für 2019 geplanten Maßnahmen wird erwartet, dass jährlich über 90.000 kWh eingespart und in 20 Jahren über 1100 t CO2  nicht in die Umwelt gelangen
Die Gemeinde Ostseeheilbad Zingst wird  neben dem Beitrag zum globalen Klimaschutz auch den Gemeindehaushalt entlasten können. Bis zu 40 % des Stromverbrauchs von Kommunen entfallen auf die öffentliche Straßenbeleuchtung. Durch die Umrüstung auf LED – Technik kann dieser Verbrauch um teilweise mehr als 80 % reduziert werden. Durch diese erwartete Energieeinsparung werden sich die erforderlichen Eigenmittel nach ca. 8 bis 9 Jahren refinanzieren.

Der Bürgermeister

 

Projektbeschreibung

Umrüstung und Neubau Straßenbeleuchtung auf LED - Technik

Mit ihrer Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Land Mecklenburg – Vorpommern zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemission leisten. Vorteile der neuen LED – Technik sind insbesondere neben einer Stromverbrauchs- und einer CO2 – Emissionsreduzierung auch eine längere Lebensdauer sowie eine geringere Lichtverschmutzung.

Die Europäische Union unterstützt dieses Vorhaben mit Fördermitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)  zur Umsetzung von Klimaschutzprojekten von nicht wirtschaftlich tätigen Organisationen“.

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED – Technik erfolgt in Zingst in mehreren Bauabschnitten und über mehrere Jahre. Die Realisierung wird nur mit Hilfe einer Förderung möglich sein. Über das Landesförderinstitut werden die Landesmittel beantragt. Die Gemeinde Zingst wird  neben dem Beitrag zum globalen Klimaschutz auch den Gemeindehaushalt entlasten können. Bis zu 40 % des Stromverbrauchs von Kommunen entfallen auf die öffentliche Straßenbeleuchtung. Durch die Umrüstung auf LED – Technik kann dieser Verbrauch um teilweise mehr als 80 % reduziert werden. Durch diese erwartete Energieeinsparung werden sich die erforderlichen Eigenmittel nach ca. 8 bis 9 Jahren refinanzieren. Eine zusätzliche Reduzierung der Stromaufnahme in der Nacht (Dimmung) wird diese Höhe der Energieeinsparung ermöglichen.

Generell sollen aber Leuchtmittel mit einer Farbtemperatur von 3000 K wegen der Abstrahlung von wärmerem Licht eingesetzt werden. Damit erhofft sich die Gemeinde eine höhere Akzeptanz der Umrüstung in der Bevölkerung.

Die Gemeinde Zingst beabsichtigt 2019 in 12 Straßen sowohl neue Lampenstandorte (1. Bauabschnitt: 5 Straßen) als auch alte Standorte (2. Bauabschnitt: 7 Straßen) mit LED – Technik zu versehen.

Die Gesamtkosten der Erneuerung belaufen sich für beide Bauabschnitte nach ersten Schätzungen auf 513.000,- €. Die Höhe der Bundesförderung mit Mitteln aus der Nationalen Klimaschutzinitiative beträgt 20 % für den 2. Bauabschnitt und die Förderhöhe des Landes M-V mit Mitteln aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) beträgt 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben beider Bauabschnitte. Somit werden die Europäische Union für die Realisierung des zur Förderung beantragten 2. Bauabschnittes 40.000 € und das Land M-V für die beantragten Bauabschnitte 1 und 2 Mittel in Höhe von 256.500 € zur Verfügung stellen.

Bereits durch diese für 2019 geplanten Maßnahmen wird erwartet, dass jährlich über 90.000 kWh eingespart und in 20 Jahren über 1100 t CO2 nicht in die Umwelt gelangen werden. Nicht berücksichtigt worden ist bei der Ermittlung der Einsparungen die deutlich geringere Wärmeabgabe der LED Beleuchtung, wodurch letztendlich die Kühllast und damit verbunden auch der Lüftungsbedarf reduziert werden. Dieser Sachverhalt wirkt sich zusätzlich positiv auf die Energiekosten, den Energiebedarf und die CO2 Einsparung aus.              

Schaffung eines Rundwanderweges Hohe Düne - Pramort

Mit der Schaffung eines Rundwanderweges Pramort – Hohe Düne plant die Gemeinde Ostseeheilbad Zingst, das vorhandene Wegenetz bei Pramort um einen neuen Wanderweg zu ergänzen.
Durch die Schaffung eines neuen Wanderweges mit einer Länge von 1, 4 km, der von dem vorhandenen Deichwanderweg abzweigt und auf den Wanderweg zur Hohen Düne trifft, wird den Nationalparkbesuchern ein attraktiver Rundweg    geboten.
Diese Maßnahme ist von herausragender Bedeutung für die Besucherlenkung im Nationalpark. Das naturnahe Erleben des Schutzgebietes wird den Besuchern ermöglicht. Außerdem dient die Maßnahme der naturkundlichen Information der Öffentlichkeit.
Die Förderung durch die Europäische Union und das Land Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht die Realisierung des  Projektes.
Die Gemeinde Ostseeheilbad Zingst erhält eine Zuwendung zur Förderung des Ausbaus der wirtschaftsnahen Infrastruktur aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gemäß der Infrastrukturrichtlinie in Höhe von 284.080,00 € als Anteilfinanzierung bei einem Fördersatz von 80 % (Stand Zuwendungsbescheid vom 11.06.2019).

Der Bau des Rundwanderweges Pramort – Hohe Düne ist für den Zeitraum 01.07.2019 bis 31.12.2019 geplant.
Bauherr ist der Zingster Fremdenverkehrsbetrieb
über
Gemeinde Ostseeheilbad Zingst
Der Bürgermeister
Hanshäger Straße 1
18374 Ostseeheilbad Zingst

Dieses Projekt wird/wurde kofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Operationelles Programm Mecklenburg–Vorpommern 2014–2020 – Investitionen in Wachstum und Beschäftigung