Information zur Grundsteuerreform

Die Feststellungserklärungen sind ab 01.07.2022 in elektronischer Form über die Steuer-Onlineplattform ELSTER einzureichen.

Abweichend von der elektronischen Abgabe kann auf Antrag beim zuständigen Finanzamt die Härtefall-Regelung in Anspruch genommen werden.
Die Zusendung der entsprechenden Steuerformulare* erfolgt dann ausschließlich durch das Finanzamt.             

(*Ausdrucke aus dem Internet oder in kopierter Form werden nicht anerkannt.)

Viele Informationen zur Grundsteuer-Reform sind von der Finanzverwaltung unter folgenden Link zusammengetragen worden:
Informationen zur Grundsteuerreform - Regierungsportal M-V (steuerportal-mv.de)
Für Fragen rund um die Grundsteuerreform sind die Finanzverwaltungen der Länder zuständig.

Wer ist befugt Hilfestellung zu leisten?

  • Zur vollumfänglichen Hilfeleistung bei den Erklärungen zur Feststellung des Grundsteuerwerts sind die in § 3 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) genannten Personen (z. B Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer) und Gesellschaften (z. B. Steuerberatungsgesellschaften, Rechtsanwaltsgesellschaften Partnerschaftsgesellschaften, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften) befugt.

  • Grundstücks- und Hausverwaltungen sind nach § 4 Nummer 4 StBerG berechtigt, bezüglich der von ihnen verwalteten Objekte zu Erklärungen zur Feststellung des Grundsteuerwerts Hilfe in Steuersachen zu leisten.

  • Lohnsteuerhilfevereine sind nicht zur Hilfeleistung bei Erklärungen zur Feststellung des Grundsteuerwertes befugt.

  • Auch Angehörige im Sinne des § 15 Abgabenordnung (AO) können unterstützen, wenn die Hilfeleistung unentgeltlich erfolgt (§ 6 Nummer 2 StBerG).